Vorteile der pseudokoaxialen Sicht bei der PCB-Lasermarkierung

Aufrufe: 0     Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 18.12.2025 Herkunft: Website

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Vorteile der pseudokoaxialen Sicht bei der PCB-Lasermarkierung

Hier ist eine Zusammenfassung der Vorteile der Verwendung von Pseudo-Coaxial Vision (in diesem Zusammenhang oft als Through-the-Lens- oder TTL-Vision oder Coaxial Vision über einen Strahlkombinator bezeichnet) im Vergleich zu Off-Axis (Side-Axis) Vision für die Inline-Lasermarkierung von QR-Codes auf Leiterplatten.

Pseudokoaxiales Sehen

( Off-Axis (Side-Axis) Vision )

1. Überragende Kalibrierungs- und Ausrichtungsgenauigkeit

Direkter optischer Pfad: In einem pseudokoaxialen System teilt sich die Vision-Kamera denselben optischen Pfad (normalerweise über einen dichroitischen Spiegel oder Strahlvereiniger) wie der Laserstrahl. Das bedeutet, dass die Kamera genau das „sieht“, was der Laser „sieht“.

Eliminierung von Parallaxenfehlern: Off-Axis-Kameras betrachten das Ziel aus einem Winkel. Wenn sich die Höhe der Leiterplatte ändert (Verzug) oder sich der Z-Achsen-Fokus verschiebt, verschiebt sich die Position der Markierung im Blickfeld der Kamera relativ zur tatsächlichen Laserposition. Pseudokoaxiales Sehen eliminiert diesen Parallaxenfehler und stellt sicher, dass der Laser unabhängig von geringfügigen Höhenunterschieden genau dort markiert, wo das Bildverarbeitungssystem zielt.

2. Kompaktes und vereinfachtes mechanisches Design

Platzeffizienz: Inline-Leiterplattenhandhabungsgeräte haben oft nur begrenzten Platz. Ein pseudokoaxialer Aufbau integriert die Kamera direkt in den Galvanometer-Scankopf oder den optischen Pfad des Lasers. Dadurch entfällt die Notwendigkeit sperriger externer Kamerahalterungen und Beleuchtungskörper, die seitlich am Laserkopf hängen.

Reduzierte Interferenzen: Es besteht keine Gefahr, dass eine externe Kamera physisch mit Komponenten auf der Leiterplatte oder dem Fördermechanismus kollidiert.

3. Echtzeit „Was Sie sehen, ist das, was Sie markieren“ (WYSIWYM)

Vormarkierungssimulation: Sie können die Markierungsvorlage mit extrem hoher Präzision direkt auf den Live-Video-Feed legen. Dies macht die Einrichtung und Rezepterstellung für den Bediener viel intuitiver.

Überprüfung nach der Markierung: Da die Kamera durch das Scanobjektiv (F-Theta-Objektiv) schaut, kann sie die Markierungsqualität und -position sofort überprüfen, ohne das Galvanometer oder die Leiterplatte zu einer separaten Inspektionsstation zu bewegen.

4. Robustheit gegenüber Leiterplattenverzug und Positionierungsfehlern

Autofokus-Kompatibilität: Wenn das System mit einer dynamischen 3D-Fokuseinheit ausgestattet ist, kann eine Koaxialkamera dabei helfen, die Fokusebene genauer zu bestimmen als eine Winkelkamera, die Probleme mit der Tiefenwahrnehmung hat.

Verzerrungskorrektur: Off-Axis-Kameras erfordern eine komplexe Softwarekalibrierung, um die durch den Betrachtungswinkel verursachte trapezförmige Verzerrung zu korrigieren. Beim koaxialen Sehen wird das Feld (größtenteils) senkrecht betrachtet, wodurch perspektivische Verzerrungen reduziert und die Bildverarbeitungsalgorithmen vereinfacht werden, die zum Lesen von High-Density-Data-Matrix-Codes (ECC200) erforderlich sind.

5. Hochpräzise Markierungsplatzierung auf kleinen Bauteilen

Ausrichtung des Sichtfelds (FOV): Bei Leiterplatten mit hoher Dichte, bei denen QR-Codes auf sehr kleinen Flächen (z. B. Abschirmdosen oder bestimmten Passmarken) platziert werden müssen, ohne umliegende Komponenten zu beschädigen, ist die absolute Koordinatensynchronisierung durch koaxiale Sicht überlegen. Off-Axis-Systeme sind im Laufe der Zeit anfälliger für „Drift“ aufgrund von Wärmeausdehnung oder mechanischen Vibrationen, die auf die separate Kamerahalterung einwirken.

Übersichtstabelle

Besonderheit

Pseudokoaxiales Sehen (TTL)

Off-Axis-Sicht (Seitenachse)

Parallaxenfehler

Keine (Hohe Genauigkeit bei unterschiedlichen Höhen)

Hoch (empfindlich gegenüber Z-Höhenänderungen)

Kalibrierung

Einfach (1-Punkt oder 9-Punkt, sehr stabil)

Komplex (erfordert häufige Koordinatenzuordnung)

Platzbedarf

Kompakt (Integrierte Optik)

Sperrig (externe Montage erforderlich)

Perspektivische Verzerrung

Niedrig (Ansicht von oben)

Hoch (Trapezansicht erfordert Korrektur)

Präzision

Hoch (ideal für Leiterplatten mit hoher Dichte)

Mittel (Akzeptabel für große freie Flächen)

Fazit:
Für die Leiterplattenrückverfolgbarkeitsbranche, in der Präzision, Platzbeschränkungen und die Handhabung von Leiterplattenverzügen von entscheidender Bedeutung sind, ist Pseudo-Coaxial Vision die bessere Wahl. Es stellt sicher, dass der Data-Matrix-Code genau markiert wird an der vorgesehenen Stelle und sofort überprüft werden kann, wodurch der First Pass Yield (FPY) der Produktionslinie maximiert wird.



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